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PDF Xpansion SDK 15 veröffentlicht: Neue Funktionen für E-Rechnung & elektronische Signatur

veröffentlicht von soft Xpansion GmbH & Co. KG am 18.01.2021 um 12:01

soft Xpansion hat das PDF Xpansion SDK 15 veröffentlicht. Es bietet Softwareentwicklern neben den klassischen PDF- und PDF/A-Funktionen (Erstellung und Bearbeitung, Anzeige, Druck auf Papier, Umwandlung zwischen Formaten, Export und/oder Import) nun noch mehr eRechnung-Features, um aktuelle Markttrends und gesetzliche Anforderungen mit einem breiten Leistungsangebot abdecken zu können.

Neue Komponenten für elektronische Rechnungen

Mithilfe des PDF Xpansion SDK 15 können Softwarehersteller ihre Lösungen mit den nötigen Funktionen ausstatten, um dort elektronische Rechnungen in den aktuellsten eRechnung-Formaten (alle veröffentlichten XRechnung-, ZUGFeRD-und FACTUR-X-Spezifikationen) nicht nur erstellen, lesen und validieren, sondern auch visualisieren zu können. Darüber hinaus bietet das SDK 15 auch Funktionen, um eine Konvertierung zwischen den Formaten vorzunehmen. Der EU-Standard EN 16931 und die EU-Richtlinie 2014/55/EU werden dabei selbstverständlich erfüllt.

Neuerungen bei elektronischen Signaturen

In einem weiteren Digitalisierungsbereich rüstet das PDF Xpansion SDK 15 ebenfalls auf: Es unterstützt für elektronische Signaturen beim Unterschreiben und Validieren nun auch Zertifizierungs- und PAdES-Signaturen sowie die Einbettung von Zeitstempeln gemäß der Norm ISO 32000-2 und dem Protokoll RFC 3161.

Detailinformationen, Testversion, Leitfaden

Detailliertes Informationsmaterial und eine Test-Lizenz inklusive ausführlichem Leitfaden bietet die PDF Xpansion SDK 15-Produktseite.



Start der neuen Online-Seminar-Reihe E-Invoicing

veröffentlicht von SEEBURGER AG am 16.01.2021 um 13:40

Sehr geehrte Damen und Herren,

vergangenen November ist die E-Rechnung Pflicht in Deutschland geworden. Nun sind die Unternehmen verstärkt gefordert, sich mit der Praxis auseinanderzusetzen. Hierfür bieten wir in unserer E-Invoicing-Reihe „Best Practice“ 2021 viele hilfreiche Impulse und Beispiele. Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ gestalten wir die Frühjahrsreihe 2021 unserer erfolgreichen halbjährlichen E-Invoicing-Webcasts im wöchentlichen Wechsel mit aktuellen Beiträgen von Fachexperten aus Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung, und mit Live-Demos und Anwendungsbeispielen unserer SEEBURGER Experten. Diese vermitteln nicht nur „hands-on“, wie Sie die E-Invoicing-Lösungen optimal einsetzen und auf aktuelle Anforderungen anpassen können, Sie erhalten auch reichlich Gelegenheit, sich während der Webcasts direkt mit den Experten zu Ihren konkreten Fragen auszutauschen.

Verpassen Sie nicht unsere zwölfte E-Invoicing-Reihe, diesmal mit Schwerpunkt „Best Practice“ und melden Sie sich an! Ab 12. Februar bis 21. Mai 2021, 12 mal freitags von 10:00 bis 11:00 Uhr. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.

Anmeldung unter: https://www.seeburger.com/de/events/2021-e-invoicing-reihe-best-practice/

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

SEEBURGER

Direkter Kontakt und Rückfragen an:

Rolf Wessel
Produktmanager

 

SEEBURGER AG
Edisonstr.1

- D-75015 Bretten

www.seeburger.com

Work: +49 (0) 7252 96-1257
Mobile: +49 176 30668079

Email: r.wessel@seeburger.de

 

 



 



Automatisiert ZUGFeRD Belege versenden

veröffentlicht von gotomaxx software GmbH am 19.11.2020 um 12:38

gotomaxx PDFMAILER sorgt durch automatisierte Steuerung bei minimaler Anpassung für maximalen Komfort

Seit einigen Wochen steht im PDFMAILER 7 nun auch das ZUGFeRD 2.1 Format zur Verfügung. In dieser neuen ZUGFeRD-Version wird parallel ein X-Rechnungs-Profil bereitgestellt. Somit werden nicht nur die Vorgaben der europäischen Norm EN16931 werden erfüllt, sondern darüber hinaus auch die nationalen Geschäftsregeln und verwaltungsspezifischen Bestimmungen des Standards XRechnung. Nun wartet gotomaxx mit einer Prozessvereinfachung für alle Versender von ZUGFeRD und X-Rechnungsbelegen auf.

Häufig nutzen Unternehmen noch den klassischen und damit manuellen Ausdruck, wenn es um die Übermittlung von Kundendokumenten, wie X-Rechnungen, ZUGFeRD-Belegen und Mahnungen, geht. Dabei nimmt der manuelle Ausdruck viel Arbeitszeit in Anspruch.

PDFMAILER nimmt hier wertvolle Zeit ab und arbeitet ZUGFeRD-Versandvorgänge über Steuercodes dynamisch ab. Diese Steuerzeichen müssen lediglich in der druckenden ERP-Anwendung konfiguriert und aus dieser gesteuert werden. Nach dieser minimalen Anpassung können alle für eine automatisierte Verarbeitung notwendigen Daten, Informationen und Einstellungen aus der zu druckenden Anwendung, innerhalb des Druckauftrages, an gotomaxx PDFMAILER übergeben werden.

gotomaxx PDFMAILER erkennt die Informationen und wertet die entsprechenden Informationen und Einstellungen aus. Danach werden die Steuerzeichen aus dem Dokument entfernt, sodass sie auf dem fertigen PDF-Dokument nicht mehr zu sehen sind. Mit der Automatisierung per Steuerzeichen können neben ZUGFeRD und X-Rechnungsbelege auch z.B. voll automatisiert, personalisierte E-Mails, Batchläufe und vieles mehr aus Ihrer Warenwirtschaft gesteuert werden.

gotomaxx bietet somit einen maximalen Komfort für den Versand von ZUGFeRD oder X-Rechnung mit einem Klick.

Jetzt mehr erfahren



Der schnelle Weg zur X-Rechnung

veröffentlicht von gotomaxx software GmbH am 22.10.2020 um 09:54

Ab dem 27.11.20 fordern die alle öffentlichen Auftraggeber des Bundes, die Bundesdruckerei, die DB SSC Buchhaltung Deutschland und viele Großunternehmen alle Rechnungen nach dem Standard X-Rechnung Version 1.2.1 an. Lieferanten müssen Sie daher jetzt tätig werden.

Rechnungen in X-Rechnungen wandeln und diese schnell & einfach stellen. 

Wir helfen Ihnen dabei! Mit unserer benutzerfreundlichen Softwarelösung „PDFMAILER“ erzeugen Sie aus Ihrer aktuell genutzten ERP-Software die geforderten X-Rechnungen mit wenigen Klicks.

PDFMAILER wird als Druckertreiber installiert. Per Druckjob kann das X-Rechnungsformat generiert und wie von Ihrem Kunden gewünscht per Mail versendet werden.  

Testen Sie PDFMAILER gratis und unverbindlich in Ihrem Haus oder lesen Sie das kostenfreie X-Rechnungs-Whitepaper. Alle Informationen finden Sie im Web:  https://www.gotomaxx.com/xrechnung 



Die E-Rechnung wird Pflicht! Start der neuen SEEBURGER Online-Seminar-Reihe E-Invoicing "Plus" - ab dem 18. September 2020

veröffentlicht von SEEBURGER AG am 03.09.2020 um 22:41

Die Digitalisierung von Rechnungen eröffnet zusätzliche Effizienz- und Synergiepotenziale durch die Betrachtung der gesamten Lieferkette einschließlich vor- und nachgelagerter innerbetrieblicher Prozesse. Dieses „Plus“ wollen wir Ihnen nicht vorenthalten und setzen unsere erfolgreiche halbjährliche „E-Invoicing-Reihe“ in ihrer elften Auflage mit neuem Titel und zusätzlichen Inhalten fort.

Wir zeigen Ihnen die Vorteile der E-Rechnung auf und versorgen Sie auf Ihrem Weg in Ihre digitale Zukunft mit aktuellen Informationen, Wissenswertem und Praxisbeispielen rund ums Thema E-Invoicing in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.

Die Webcasts sind wie gewohnt kostenfrei und finden freitags von 10:00 - 11:00 Uhr statt.

Informationen und Anmeldung unter: https://www.seeburger.com/de/events/2020-e-invoicing-plus-herbst-reihe/



WEGWEISER ZUR X-RECHNUNG Der Standard für die elektronische Rechnungsstellung an öffentliche Auftraggeber

veröffentlicht von gotomaxx software GmbH am 02.09.2020 um 11:58

Sie sind ein kleines oder mittelständisches Unternehmen und stehen vor der Herausforderung, dass Ihre Rechnungen demnächst nicht mehr bezahlt werden, da sie noch in Papierform bei Ihren Kunden eingehen? Das führt zu Ausfällen und damit zu Liquiditätsengpässen, die auf jeden Fall vermieden werden sollten.

Die richtige Lösung dafür sind E-Rechnungen als ZUGFeRD-XML- oder X-Rechnung.

Hierbei sind große Projektphasen für Sie, zum Beispiel als Lieferant in der Automobilindustrie, weder zeitlich noch personell umsetzbar.

Mit dem PDFMAILER haben wir dafür die passende Lösung, die mit jeder anderen Windows-basierten Software kompatibel ist.
Einrichten und loslegen bei einer Einrichtungszeit von 15 Minuten:

Erfahren Sie in unserer Webinar-Reihe ab 21.9.2020

  • warum & ab wann X-Rechnungen im Rahmen der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern nun endgültig notwendig sind 
  • worauf Sie bei der Rechnungsstellung in Zukunft achten sollten 
  • wie schnell & unkompliziert Sie mit PDFMAILER Ihre Finanzbuchhaltung in die Lage versetzen, X-Rechnungen bereitzustellen
  • wie Sie dafür sorgen, konforme Rechnungen zu stellen um so Zahlungsausfällen entgegenzuwirken


GoBD-Neuerungen: AWV Leitfaden aktualisiert

veröffentlicht von RA Engel-Flechsig am 08.07.2020 um 18:48

Seit dem 1. Januar 2020 sind die in einigen Aspekten modernisierten GoBD anzuwenden.

Der aktualisierte AWV-Praxisleitfaden stellt die GoBD-Neuerungen umfassend vor. Sämtliche Kapitel wurden überarbeitet und berücksichtigen die GoBD-Neuerungen und weitere aktuelle Entwicklungen, wie die einschlägige Änderung der Abgabenordnung und Regelungen im Bereich der Kassenführung.

Die Aktualisierung des Leitfadens hat die AWV in bewährter Zusammenarbeit mit zahlreichen Wirtschaftskammern und -verbänden im Arbeitskreis „GoB beim IT-Einsatz“ erarbeitet.

Die Publikation kann unter dem folgenden Link kostenfrei heruntergeladen werden:

www.awv-net.de/gobd-leitfaden.



Online Workshop “Towards Global Interoperable Blockchain Infrastructure”

veröffentlicht von RA Engel-Flechsig am 01.07.2020 um 09:39

UN/CEFACT would like to invite to the online Workshop “Towards Global Interoperable Blockchain Infrastructure”, taking place on 9 July 2020, 10:00–13:00 (CEST).

This virtual workshop will present ongoing work on the project “UN/CEFACT Chain – Guidance for cross-border interoperable blockchain infrastructure 4.0”. The project is following two main directions: 1) to establish a framework/mechanism for development and implementation of the UN/CEFACT blockchain services infrastructure, which will be compatible and in line with other services infrastructure and usable or extendable globally, and 2) to prepare a whitepaper on the strategy for development and implementation of interoperable global blockchain technology infrastructure, taking into consideration existing relevant standards.

For more details, please visit the meeting page.

To participate in the Workshop, please register at online registration link before 9 July 2020, the event will be open from 12:30 (CEST).

For further information, please contact Ms. Nena Dokuzov: Nena.Dokuzov@gov.si.



Be­fris­te­te Ab­sen­kung des all­ge­mei­nen und er­mä­ßig­ten Um­satz­steu­er­sat­zes zum 1. Ju­li 2020

veröffentlicht von RA Engel-Flechsig am 16.06.2020 um 15:04

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni 2020 erste umfangreiche Maßnahmen des Konjunkturpakets beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie entschlossen anzugehen. Dazu zählt insbesondere die befristete Senkung der Umsatzsteuer im zweiten Halbjahr 2020: Die Umsatzsteuer wird vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Der reguläre Steuersatz sinkt dabei von 19 % auf 16 %, der reduzierte Steuersatz von 7 % auf 5 %.

Hierzu stimmt das Bundesministerium der Finanzen derzeit einen Entwurf eines begleitenden BMF-Schreibens mit den obersten Finanzbehörden der Länder ab:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/2020-06-12-befristete-Senkung-umsatzsteuer-juli-2020.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Das endgültige Ergebnis der Erörterungen bleibt abzuwarten. Der hier verfügbare Entwurf gibt den Stand vom 11. Juni 2020 wieder.



Schweiz empfiehlt Nutzung des dt./frz. E-Invoicing Standards - Factur-X - ZUGFeRD

veröffentlicht von SEEBURGER AG am 06.04.2020 um 21:21

Quelle: SEEBURGER Blog: https://blog.seeburger.de/zugferd_factur-x_fuer_e-invoicing_schweiz/

Die Schweiz empfiehlt für E-Invoicing inzwischen offiziell die Nutzung eines hybriden Rechnungsformats basierend auf dem dt./frz. Standard ZUGFeRD/Factur-X. Letzterer kombiniert ein herkömmliches PDF mit XML-Daten. Der Vorteil: Der Empfänger kann das hybride Rechnungsformat (den PDF-Teil) wie gehabt manuell lesen, drucken und archivieren – oder aber die XML-Daten problemlos automatisiert verarbeiten.

Ausgangssituation E-Invoicing Schweiz

Die Schweiz verfügt über viel Erfahrung mit der elektronischen Rechnung (E-Invoicing). Bisher fehlte in der Schweiz jedoch ein offizieller Standard für hybride Rechnungsformate.

Vor diesem Hintergrund beschäftigte sich die Arbeitsgruppe „Hybridrechnung“ der GS1 Schweiz intensiv mit der Definition und Verbreitung eines solchen Standards auch in der Schweiz. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe selbst setzten sich aus Vertretern und Vertreterinnen unterschiedlicher Anwenderbranchen und der Finanzverwaltung zusammen. Ziele der Arbeitsgruppe waren:

  • Definition eines hybriden Rechnungsformats auf Basis PDF mit eingebetteter XML-Datei,
  • das auf anerkannten Standards internationaler Organisation basiert,
  • für Anwender leicht zu implementieren ist
  • und möglichst breit unterstützt wird.

Vorgehen – der dt./frz. Standard ZUGFeRD/Factur-X als Vorbild

Um das Rad nicht gänzlich neu erfinden zu müssen, orientierte sich die Arbeitsgruppe dabei an dem dt. / frz. Standard ZUGFeRD/Factur-X. Dieser Standard ging am 07.01.2018 in der Version 1.0 in Frankreich aus der 2014 ins Leben gerufenen Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Forum für E-Rechnung (FeRD) und dem französischen Forum FNFE-MPE hervor – und wird in beiden Ländern aktiv genutzt.

Bei dem Standard ZUGFeRD/Factur-X handelt es sich um ein hybrides elektronisches Rechnungsformat bestehend aus zwei inhaltlich identischen Bestandteilen: einer PDF-Datei und einer eingebetteten XML-Datei. Das PDF ist die vom Menschen lesbare, visuelle Darstellung der Rechnung. Verwendet wird ein PDF/A-3 (ISO-Standard), das für die Langzeitspeicherung geeignet ist, so dass die e-Rechnung auch am Ende der 10-jährigen Aufbewahrungsfrist noch lesbar ist. Die XML-Datei hingegen enthält die Rechnungsdaten in strukturierter Form, ist somit maschinenlesbar und kann automatisch weiterverarbeitet werden. Die eingebettete XML-Datei basiert auf internationalen Standards von UN/CEFACT – eine wichtige Voraussetzung für die internationale Kompatibilität von ZUGFeRD/Factur-X.

Die deutsche Rechnungsnorm ZUGFeRD 2.0 und die französische Rechnungsnorm FACTUR-X sind dabei aus technischer Sicht identisch. Zudem entspricht das Profil EN 16391 in ZUGFeRD und Factur-X der europäischen CEN Norm 16931. D.h. mit diesem Profil kann eine vollständige, strukturierte, elektronische Rechnung abgebildet werden. Übrigens arbeitete die SEEBURGER AG bei diesen dt. – frz. Workshops zur E-Rechnung aktiv mit. Details dazu finden Sie in der Presseinformation „Die SEEBURGER AG war u. a. Gastgeber des dritten deutsch-französischen Workshops zur elektronischen Rechnung“

Ergebnis und Empfehlung der GS1 Schweiz: Nutzung von ZUGFeRD/Factur-X auch in der Schweiz

Zusammenfassend kam die Arbeitsgruppe “ Hybridrechnung “ von GS1 Schweiz zu dem Ergebnis, dass der deutsch/französische Standard ZUGFeRD/Factur-X alle oben genannten Kriterien an ein hybrides Rechnungsformat für die Schweiz erfüllt.

ZUGFeRD/Factur-X ist zudem

  • praxiserprobt, ZUGFeRD ist seit 2014 branchenübergreifend im Einsatz
  • EU-konform gem. EU-Richtlinie für elektronische Rechnungen
  • international kompatibel
  • für alle Unternehmensgrößen geeignet

Die Arbeitsgruppe der GS1 Schweiz empfiehlt deshalb die Anwendung von ZUGFeRD/Factur-X auch in der Schweiz. Zudem ist die GS1 Schweiz in den Gremien von ZUGFeRD vertreten, um Schweizer Bedürfnisse in den Standard einzubringen und die europäischen Entwicklungen in Einklang mit dem Schweizer Inhaltsstandard zu halten.

Situation B2G- E-Invoicing in der Schweiz

Ab dem 1. Januar 2016 müssen Rechnungen ab einem Vertragswert von 5.000 Franken verpflichtend in elektronischer Form gestellt werden. Mit dieser Begrenzung kommt man Klein- und Mittelunternehmen entgegen, die bei Kleinbeschaffungen (< 5.000 Franken) weiterhin Papierrechnungen stellen dürfen. Rechnungen können der Schweizer Bundesverwaltung als vollstrukturierte Rechnungsdaten oder PDF bereitgestellt werden, es können Rechnungen direkt in einem Online-Formular erfasst werden.

Situation B2G- E-Invoicing in Frankreich

Chorus Pro wurde von der AIFE (Financial Information Technology Agency der französischen Regierung) entwickelt und wird auch von dieser betrieben. Zukünftig werden in Frankreich alle rund 78.000 öffentlichen Verwaltungen über die Chorus-Plattform insgesamt ca. 100 Millionen Rechnungen pro Jahr austauschen.

Die Umsetzungspflicht startete im Januar 2017 mit großen Unternehmen und enden wird die Umsetzung mit den kleinsten im Jahr 2020. Die Unternehmensgröße wird dabei anhand verschiedener Kriterien, wie der Mitarbeiteranzahl, des Umsatzes und der Bilanzsumme, ermittelt:

    • Januar 2017: “Große Unternehmen”
    • Januar 2018: “Mittlere Unternehmen”
    • Januar 2019: “Kleine Unternehmen”
    • Januar 2020: “alle übrigen inklusive 1-Mann-Unternehmen”

Die AIFE hat Factur-X seit Mai 2018 als verfügbares Hybridformat in CHORUSPRO integriert.

Situation B2G- E-Invoicing in Deutschland

Mit dem E-Rechnungsgesetz werden die Vorgaben der Richtlinie 2014/55/EU vom 16. April 2014 in nationales Recht umgesetzt. Das E-Rechnungsgesetz schafft damit eine verbindliche Rechtsgrundlage für den Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen durch öffentliche Auftraggeber des Bundes. Ab dem 27. November 2018 treten die entsprechenden Vorschriften für alle Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft. Die Bundesregierung kann zudem künftig per Rechtsverordnung weitere Detailanforderungen in Bezug auf die elektronische Rechnungsstellung, das zu verwendende Rechnungsdatenmodell sowie die Verbindlichkeit der elektronischen Form festlegen. Die entsprechende Rechtsverordnung wurde mittlerweile ebenfalls veröffentlicht.

Basierend auf dem Erwägungsgrund der EU-Richtlinie führt der Bund zusätzlich eine E-Rechnungspflicht für Lieferanten zum 27. November 2020 ein.

Die Anwendungsempfehlung selbst finden Sie hier.

elektr. Hybridrechnung PDF

SEEBURGER – Motor der Digitalisierung und Standardisierung

Die SEEBURGER AG leistet durch ihre aktive Mitarbeit bei UN/CEFACT, FeRD und den dt./frz. Workshops wichtige Beiträge und Impulse zu Entstehung von Factur-X und anderen internationalen Standards für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

So nutzt die Rechnungsnorm mit ZUGFeRD 2.0 die aktuellste Version der Syntax „Cross Industry Invoice“ (CII) der vereinten Nationen UN/CEFACT. Rechnungen in der Syntax CII müssen laut europäischer Norm von allen öffentlichen Verwaltungen akzeptiert werden. Die CII basiert selbst wiederum auf dem aktuellen technologischen Datenmodell „Supply Chain Reference Data Model“ (SCRDM) der UN. Bei beiden Themen (CII und SCRDM) unterstützt SEEBURGER als Innovator und Meinungsbildner in enger Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.



SEEBURGER E-Invoicing Kongress 2020 in Berlin! Jetzt anmelden! ACHTUNG: Verschoben wegen Corona!

veröffentlicht von SEEBURGER AG am 17.12.2019 um 22:30

SEEBURGER E-Invoicing Kongress 2020

Deutscher Landkreistag
Ulrich-von-Hassell-Haus, Lennéstr. 11, 10785 Berlin, Deutschland
05. Mai 2020  |  Beginn ca. 13:30 CEST
06. Mai 2020  |  Ende ca. 16:00 CEST
Kongress

Anmeldung unter www.e-invoicing-kongress.de



Bedeutung von Digitalisierungslösungen nimmt auch im Mittelstand zu

veröffentlicht von soft Xpansion GmbH & Co. KG am 13.11.2019 um 13:37

(Bochum, 13. November 2019) -- Der Digitalverband Bitkom hat auf der Digital Office Conference am 22.10. in Berlin eine Studie mit dem Titel „Digital Office im Mittelstand 2019“ präsentiert. Dr. Juri Stern, Geschäftsführer der Soft Xpansion GmbH & Co. KG, stellt dazu fest: „Aus der Studie können wir als eine Kernaussage entnehmen, dass die Digitalisierung von Büro- und Verwaltungsprozessen auch bei Mittelstandsunternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Mittelstand wird hier zunehmend aktiv und setzt verstärkt ECM-(Enterprise Content Management) Software ein. So wird die `digitale Lücke` zwischen dem Mittelstand und größeren Unternehmen kleiner“. Die Investitionen in solche Lösungen, die der Verwaltung der Dokumente eines Unternehmens über ihren gesamten Lebenszyklus dienen, werden ausgeweitet. Auf der anderen Seite wächst zudem der Markt für Software-Lösungen zur Digitalisierung. Für die Studie wurden ca. 600 Unternehmen aus dem Mittelstand unter anderem zu Einsatz und Einschätzung der Bedeutung von ECM-Lösungen für ihre Digitalisierungsstrategie befragt.

Weitere interessante Ergebnisse der Studie: 92% der befragten Unternehmen verarbeiten und verwalten mit DMS-/ECM-Lösungen Dokumente im PDF-Format. Es werden heute vor allem Papierdokumente als PDFs digitalisiert und auf diese Weise im Dokumentenmanagementsystem erfasst. PDF hat sich, so die Studie, als führendes Format für digitale und digitalisierte Informationen durchgesetzt. Und das Thema „Elektronische Rechnungsverarbeitung“ halten 80% der Befragten für „äußerst/sehr relevant“ für ihr Unternehmen bzw. für den Einsatz einer DMS-/ECM-Lösung im Unternehmen.

Die Produkte von Soft Xpansion bedienen den Bedarf an Lösungen in den Bereichen „PDF“ und „Elektronische Rechnungen“ auch in mittelständischen Unternehmen: Das von Soft Xpansion angebotene PDF Xpansion SDK 14 unterstützt Software-Entwickler in Unternehmen beliebiger Größe und branchenunabhängig dabei, in ihre (ECM-) Anwendungen Features zum Ansehen, Erstellen und Bearbeiten von PDF-Dateien zu integrieren. Entsprechende Funktionen bietet das SDK ebenso wie solche für die elektronische Rechnungsverarbeitung unter Einsatz der Formate ZUGFeRD, XRechnung und FACTUR-X.



SEEBURGER auf der EuroFactura in Bielefeld. Jetzt Termin vereinbaren!

veröffentlicht von SEEBURGER AG am 08.08.2019 um 00:09

05. - 06. Dezember 2019, Bielefeld, Deutschland

Die EuroFactura ist die jährliche, richtungsweisende Konferenz für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im internationalen Umfeld. Hochkarätige Referenten berichten aus erster Hand.

Spätestens seit der Einführung der EU-Norm EN 16931 weiß jeder, dass die elektronische Rechnung nicht mehr aufzuhalten ist. Auf der EuroFactura 2019 erfahren Sie alles über den aktuellen Stand und geplante Entwicklungen der E-Rechnung in Deutschland und deren Voranschreiten in Europa. Im Fokus der Konferenz stehen neueste Entwicklungen, die die digitale Transformation beeinflussen. Holen Sie sich Anregungen, wie Sie neue Technologien, wie "Blockchain", "Smart Contracts", "Künstliche Intelligenz" und „API“ für Ihre Geschäftsprozesse nutzen können.

Themen:

  • Diskutieren Sie neue Technologien und Standards auf Expertenebene.
  • Tauschen Sie digitale Umsetzungsstrategien und praktische Erfahrungen aus und leiten Sie daraus Ihre
    eigenen Handlungsempfehlungen ab.
  • Erfahren Sie, wie Sie Ihre Rechnungs-, Büro- und Verwaltungsprozesse ganzheitlich gestalten, umsetzen und
    kontinuierlich optimieren können.
  • Diskutieren Sie Managementfragen zu Compliance, Organisation, Technologien und Standards.
  • Üben Sie den individuellen Gedankenaustausch – sowohl in organisierten Workshops als auch während der
    verschiedenen Networking-Pausen und der Abendveranstaltung am Donnerstag.

Informieren Sie sich über die aktuellen Trends und Projekte zum digitalen Wandel und erfahren Sie auf der EuroFactura, wie die SEEBURGER AG mehr als 11.000 Kunden dabei unterstützt, ihre Geschäftsprozesse mit Hilfe der SEEBURGER Business Integration Suite zu digitalisieren.

 

Die SEEBURGER Business Integration Suite (BIS) – die umfassendste Plattform für den digitalen Wandel

Sie benötigen nur eine einzige Plattform – die SEEBURGER Business Integration Suite – um digitale Geschäftsmodelle umzusetzen und alle Bereiche durchgängig zu vernetzen. Die Business Integration Suite steuert und automatisiert jegliche Form von Datentransfer für sämtliche Integrationsszenarien:

  • MFT – Sichere Übertragung sensibler Daten zwischen Systemen und/oder Menschen
  • API/EAI – Anwendungen und Cloud-Dienste in Echtzeit vernetzen
  • B2B/EDI – Austausch von Geschäftsdokumenten nach Branchenstandards
  • IoT/Industrie 4.0 – Maschinen, Anlagen, Produkte in Geschäftsprozesse integrieren
  • E-Invoicing – Digitalisierung der Eingangs- und Ausgangsrechnungen (ZUGFeRD, XRechnung & Co. und Global E-Invoicing)
  • ERP/SAP – Jedes ERP-System nahtlos anbinden, tiefe SAP-Integration

Mehr Informationen über die EuroFactura erhalten Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Digitale Transformation mit der SEEBURGER Business Integration Suite (BIS)

veröffentlicht von SEEBURGER AG am 05.08.2019 um 00:00

Bretten – Die SEEBURGER AG, führender Spezialist für die Digitalisierung und Integration interner und externer Geschäftsprozesse, präsentiert mit dem neuen Major Release BIS 6.7 ihrer Business Integration Suite eine Integrationsplattform auf Basis modernster Softwaretechnologie. Kunden, die BIS 6.7 einsetzen, profitieren von agilen und skalierbaren Integrationslösungen für den digitalen Wandel und einer Vielfalt an Betriebsmodellen.

BIS 6.7 – eine Plattform für alle Integrationsszenarien


Stets im Dialog mit Kunden investiert SEEBURGER permanent in die Weiterentwicklung der Business Integration Suite, um Unternehmen mit Best-in-Class-Lösungen in die Zukunft zu begleiten. Als Schlüssel zum Erfolg sieht SEEBURGER die Fähigkeit, schnell und umfassend alle Integrationsanforderungen umsetzen zu können. Neue Geschäfts- und Prozessanforderungen, z.B. im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (AI) und Big Data, Blockchain oder Real-Time-Integration in API- und IoT-Szenarien, lassen sich mit der agilen und skalierbaren Integrationsplattform erfolgreich umsetzen. „Mit dem neuen Major Release BIS 6.7 setzt SEEBURGER auf die Themen, die für eine erfolgreiche digitale Transformation von Unternehmen nötig sind. Das Major Release profitiert ganz wesentlich vom Input der Mitglieder des SEEBURGER Customer Advisory Board, mit dem das Unternehmen eine langjährige Zusammenarbeit pflegt. Die SEEBURGER Business Integration Suite ist die zentrale Plattform für die vielfältigen Integrationsszenarien im Zeitalter der Digitalisierung“, so Stefan Tropper, Tower Manager, B2B & Solutions bei Magna Global IT und Vorsitzender des SEEBURGER Customer Advisory Board.

Key Features von BIS 6.7


Mit BIS 6.7 profitieren Unternehmen jeglicher Branche und Größe von einer zentralen, von SEEBURGER eigenentwickelten und nun technologisch verbesserten Plattform. Sie bietet Kunden höchste Flexibilität bei der Integration von B2B/EDI-, MFT-, E-Invoicing-, IoT-, API- und EAI-Anwendungen in beliebige ERP-Systeme, einschließlich einer tiefen SAP-Integration. Mit dem neuen Major Release konzentriert sich SEEBURGER auf fünf Elemente, die für das Bestehen im digitalen Wandel wesentlich sind:

    • Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit – Neue Benutzeroberflächen bieten eigene Sichten für unterschiedliche Benutzerrollen, vom Integrationsexperten bis zum Anwender aus dem Fachbereich. Im DevOps-Bereich unterstützen neue API-Schnittstellen und Werkzeuge zur Automatisierung die agile Bereitstellung von Integrationsinhalten speziell auch bei der Nutzung der BIS-Plattform in der Cloud. Zusammen mit vielen weiteren kleinen Verbesserungen im Detail schafft SEEBURGER mit BIS 6.7 ein für den Benutzer durchgängiges und angenehmes, da effizientes, Anwendererlebnis.

    • Erweiterung der Integrationsfähigkeiten auf sichere, skalierbare und agile Weise – Ob Cloud-, Big Data-, Blockchain-, IoT- oder API-Integration – der digitale Wandel stellt kontinuierlich neue Integrationsanforderungen. Neue APIs und Schnittstellen sprießen wie Pilze aus dem Boden und wollen gemanagt werden. BIS 6.7 bietet dazu ein API-Management sowie eine Reihe neuer Integrationsadapter, deren Anzahl auch künftig kontinuierlich erweitert werden wird.

    • Eine für die Zukunft gerüstete Integrationsplattform auf Basis modernster Softwaretechnologie – Durch den Austausch des bisher eingesetzten Applikationsservers gegen ein aktuelles, OSGI-konformes Framework setzt BIS 6.7 erneut Maßstäbe in puncto Performance und Betriebseffizienz und sichert so die Zukunftsfähigkeit der SEEBURGER-Plattform. Flankiert wird diese Investition in die Zukunft von einer durch SEEBURGER kostenfrei zur Verfügung gestellten Java- Laufzeitumgebung. SEEBURGER steigert damit sowohl die Betriebseffizienz als auch die Cloud-Kompatibilität seiner Integrationsplattform.

    • Kosteneffizienz im Betrieb – Mit BIS 6.7 lassen sich alle Routinevorgänge im Betrieb automatisieren, von der Softwareinstallation über regelmäßige Softwareaktualisierungen bis zum Einspielen von Prozessen, Mappings und Konfigurationen. Das spart Zeit, reduziert Aufwände und erhöht die Prozesssicherheit. Ein neues Monitoring vereinfacht die Systemüberwachung und zusätzliche API-Schnittstellen ermöglichen die Integration in die eigene, gewohnte Umgebung. Die Unterstützung der Open Source-Datenbank PostgreSQL als Systemdatenbank ist eine weitere Neuerung.

    • Flexible Betriebsmodelle – Im Eigenbetrieb On-Premises, in der SEEBURGER Cloud oder nun auch in Public Cloud-Umgebungen, wie AWS, Azure etc. – mit BIS 6.7 haben Kunden die freie Wahl und bestimmen selbst das für sie optimale Betriebsmodell. Dabei bietet SEEBURGER diverse Serviceoptionen von iPaaS bis Full Service an – und zwar für alle Betriebsvarianten!

„Für einen erfolgreichen digitalen Wandel benötigen Unternehmen eine leistungsfähige Integrationsplattform. Die SEEBURGER Business Integration Suite ist diese Integrationsplattform! Durch die Investition in unser neues Major Release 6.7 stellen wir sicher, dass unsere Kunden auch in Zukunft für alle Integrationsanforderungen, die ihnen der digitale Wandel unweigerlich präsentieren wird, gerüstet sind.“, erläutertMatthias Feßenbecker, CTO SEEBURGER AG.

Detaillierte Informationen zu SEEBURGER BIS 6.7 erhalten Sie hier.

Über SEEBURGER
Die SEEBURGER AG versteht sich als Motor für die digitale Transformation und ermöglicht ihren Kunden die Digitalisierung und Integration interner und externer Geschäftsprozesse – On-Premises oder als Managed Service/Cloud-Lösung. Die technologische Basis bildet die SEEBURGER Business Integration Suite – eine zentrale, unternehmensweite Datendrehscheibe für sämtliche Integrationsaufgaben und für den sicheren Datentransfer. SEEBURGER bietet überdies Werkzeuge sowie fertige Softwarelösungen zur Abbildung, Steuerung und Kontrolle von SAP-Prozessen. SEEBURGER-Kunden profitieren von der über 30-jährigen Branchenexpertise und dem Prozess-Know-how aus Projekten bei mehr als 10.000 Unternehmen wie Bosch, EMMI, EnBW, E.ON, Heidelberger Druckmaschinen, LichtBlick, Lidl, Linde, OSRAM, Ritter Sport, SCHIESSER, SEW-EURODRIVE, s.Oliver, SupplyOn, Volkswagen u.a. Seit der Gründung 1986 ist Bretten Hauptsitz des Unternehmens. SEEBURGER unterhält 11 Landesgesellschaften in Europa, Asien und Nordamerika. Weitere Informationen unter: www.seeburger.de.



GoBD 2019: Neufassung der GoBD mit Schreiben des BMF am 11.7.2019 veröffentlicht

veröffentlicht von RA Engel-Flechsig am 25.07.2019 um 13:28

Seit dem 11. Juli 2019 ist die neue GoBD 2019 veröffentlicht worden.

Der elektronische Austausch neuer Anwendungsszenarien sowie die innovative Prozessbeschleunigung sollen steuerpflichtigen Unternehmen zukünftig deutliche Erleichterungen verschaffen.

Insbesondere folgende Neuerungen gibt es: 

  • Das Fotografieren von Belegen durch mobile Endgeräte (mobiles Scannen) wird dem stationären Scanvorgang gleichgestellt;
  • Zulässigkeit der bildlichen Erfassung durch mobile Endgeräte im Ausland;
  • Das Verbringen von Papierbelegen ins Ausland mit anschließender Digitalisierung ist zulässig;
  • Unter bestimmten Voraussetzung ist die Aufbewahrung einer Konvertierung ausreichend und es bedarf nicht weiter der Aufbewahrung der Ursprungsversion;
  • Cloud-Systeme werden explizit in den Anwendungsbereich der GoBD einbezogen; und
  • Änderungen an einer Verfahrensdokumentation müssen historisch nachvollziehbar sein.

Durch die Novellierung der technischen Migration und die Legitimierung des mobilen Scannens stellt die GoBD 2019 neue Rechtssicherheit und Klarheit für die Unternehmenspraxis dar. Elektronisch erstellte geschäftliche Belege müssen nun unveränderbar digital aufbewahrt werden.

Die GoBD 2019 tritt an die Stelle der GoBD 2014 (14. November 2014 - IV A 4 - S 0316/13/10003 -, BStBl I S. 1450). Es ist auf Besteuerungszeiträume anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2019 beginnen. Es wird nicht beanstandet, wenn der Steuerpflichtige die Grundsätze dieses Schreibens auf Besteuerungszeit-räume anwendet, die vor dem 1. Januar 2020 enden. 

Der Text der GoBD 2019 ist hier zu finden:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2019-07-11-GoBD.pdf;?__blob=publicationFile&v=2



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