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XRechnung und ZUGFeRD per API erzeugen und validieren

veröffentlicht von InvoAPI am 03.09.2026 um 06:08

Elektronische Rechnungen direkt in bestehende Software integrieren

Mit der zunehmenden Verbreitung elektronischer Rechnungen stehen Softwarehersteller, ERP-Anbieter und Entwickler vor der Frage, wie sich Formate wie XRechnung und ZUGFeRD zuverlässig in bestehende Anwendungen integrieren lassen.

XRechnung definiert Rechnungsinformationen als strukturierten XML-Datensatz und ermöglicht dadurch die automatisierte Verarbeitung zwischen unterschiedlichen Softwaresystemen. ZUGFeRD beziehungsweise Factur-X kombiniert dagegen strukturierte Rechnungsdaten mit einem für Menschen lesbaren PDF-Dokument.

Eine Möglichkeit zur Integration ist die Nutzung einer REST API. Dadurch muss die gesamte Logik für Erstellung, Konvertierung und Validierung elektronischer Rechnungen nicht in jeder Anwendung separat implementiert werden.

Typische Anwendungsfälle einer E-Rechnungs-API sind:

  • Erstellung von XRechnungen aus bestehenden Rechnungsdaten
  • Erstellung von ZUGFeRD-/Factur-X-Rechnungen
  • Validierung eingehender elektronischer Rechnungen
  • Konvertierung zwischen verschiedenen Rechnungsformaten
  • Integration in ERP-, Buchhaltungs- oder SaaS-Anwendungen
  • automatisierte Verarbeitung großer Rechnungsmengen

Besonders bei der Validierung ist die Einhaltung der zugrunde liegenden Standards wichtig. Sowohl XRechnung als auch ZUGFeRD orientieren sich an der europäischen Norm EN 16931 für elektronische Rechnungen.

API-basierte Integration mit invoapi

Mit invoapi steht Entwicklern eine API zur Verfügung, mit der Funktionen rund um elektronische Rechnungen direkt in eigene Anwendungen integriert werden können.

Weitere Informationen und die API-Dokumentation finden Sie unter:

https://invoapi.de/

Die API richtet sich insbesondere an Softwarehersteller, Entwickler und Unternehmen, die E-Rechnungsfunktionen automatisiert in bestehende Systeme integrieren möchten.



rechnungswandler.de: ZUGFeRD und XRechnung direkt im Browser erzeugen – ohne Datenübertragung

veröffentlicht von rechnungswandler.de am 27.08.2026 um 17:59

Seit Anfang 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können, ab 2027/2028 wird auch das Ausstellen stufenweise Pflicht. Für Unternehmen mit Buchhaltungssoftware ist das lösbar – aber viele Kleinunternehmer, Selbstständige, Handwerksbetriebe und Vereine schreiben ihre Rechnungen bis heute in Word oder als einfache PDF. Genau für diese Gruppe haben wir rechnungswandler.de gebaut: ein Werkzeug, das aus einer vorhandenen PDF-Rechnung oder aus manuell eingegebenen Daten eine normkonforme E-Rechnung macht – ZUGFeRD oder XRechnung, direkt im Browser.

Der technische Ansatz: alles bleibt auf dem Rechner

Der wesentliche Unterschied zu den meisten Konvertern: rechnungswandler.de lädt keine Rechnung auf einen Server. Auslesen der PDF, Erzeugen des XML, Einbetten in die PDF/A-3 – alles läuft als JavaScript/WebAssembly lokal im Browser. Die Rechnungsdaten verlassen den Rechner des Nutzers zu keinem Zeitpunkt, es gibt kein Konto und keine Speicherung. Für steuerlich sensible Belege ist das aus unserer Sicht der sauberste Weg – und er macht das Werkzeug nebenbei auch für Steuerberater interessant, die Mandanten ohne eigene Software eine Übergangslösung nennen wollen.

Seit August funktioniert das auch mit gescannten Rechnungen: Eine integrierte Texterkennung (Tesseract, ebenfalls komplett im Browser, ohne Cloud-Dienst) liest Scans und Bild-PDFs aus und füllt die Felder vor.

Formate und Qualitätssicherung

Erzeugt werden ZUGFeRD im Profil EN 16931 (PDF/A-3 mit eingebettetem CII-XML „factur-x.xml") sowie XRechnung 3.0 (UBL, auch Gutschriften). Eingebettete Anhänge – etwa Stundennachweise oder Lieferscheine – werden nach BG-24 mit den zulässigen MIME-Typen der EN-16931-Codeliste mitgegeben. Vor jedem Download läuft eine Plausibilitätsprüfung der Pflichtangaben (u. a. BR-CO-25), auf Wunsch mit verständlichem Prüfbericht. In der Entwicklung validieren wir jede Änderung an der XML-/PDF-Erzeugung gegen den KoSIT-Validator und Mustang – das ist bei uns fester Bestandteil des Prozesses, keine Stichprobe.

Kostenlos nutzbar, transparent finanziert

Die Kernfunktion – PDF oder manuelle Eingabe in ZUGFeRD/XRechnung umwandeln, inklusive Texterkennung – ist dauerhaft kostenlos (fünf Umwandlungen pro Tag, ohne Registrierung). Finanziert wird das über ein optionales Pro-Abo mit Komfortfunktionen: eigene Rechnungslayouts, das Zusammenführen von Anhängen zu einer einzigen ZUGFeRD-Datei und eine n8n-Anbindung. Letztere ist als quelloffener Community-Node (n8n-nodes-rechnungswandler, MIT-Lizenz, auf npm) verfügbar und schließt eine Lücke, die uns in der Praxis oft begegnet: Werkzeuge, die zwar ZUGFeRD erzeugen, aber keine Anhänge in die Datei einbetten können.

Feedback willkommen

rechnungswandler.de ist seit Juli 2026 live und wird laufend weiterentwickelt. Über Rückmeldungen aus der Community – gerade zu Konformitätsfragen oder Grenzfällen aus der Praxis – freuen wir uns.

Stefan Lausch, Betreiber von rechnungswandler.de https://www.rechnungswandler.de



invoice4j – Eine moderne Java-Bibliothek für ZUGFeRD und elektronische Rechnungen

veröffentlicht von JCodeforge am 14.08.2026 um 09:47

Mit der zunehmenden Verbreitung der elektronischen Rechnung steigt auch der Bedarf an geeigneten Bibliotheken, mit denen E-Rechnungsstandards direkt in bestehende Software integriert werden können. Gerade bei individuell entwickelten Java-Anwendungen stellt sich dabei die Frage, wie sich Formate wie ZUGFeRD, Factur-X und XRechnung möglichst sauber in die eigene Softwarearchitektur integrieren lassen.

Mit invoice4j entsteht derzeit eine Open-Source-Java-Bibliothek, die genau diesen Ansatz verfolgt.


Die aktuelle Entwicklung von ZUGFeRD geht dabei mit den europäischen Anforderungen und den zugrunde liegenden technischen Artefakten weiter. Mit ZUGFeRD 2.5 wurde im Juni 2026 eine neue Version veröffentlicht, die unter anderem aktualisierte Validierungsartefakte und Codelisten enthält und auf UN/CEFACT CII D22B basiert.


Open Source und Maven Central

invoice4j wird als Open-Source-Projekt entwickelt und ist über GitHub verfügbar.

Die ersten Versionen werden bereits über Maven Central veröffentlicht, sodass die Bibliothek direkt in bestehende Maven-Projekte integriert werden kann.

Der Quellcode und die weitere Entwicklung sind öffentlich:

GitHub:
https://github.com/jcodeforge/invoice4j


XRechnung als nächster Schritt

Neben ZUGFeRD ist XRechnung ein wichtiger Bestandteil der weiteren Entwicklung.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Unterstützung der unterschiedlichen technischen Syntaxen, die im Umfeld von EN 16931 und XRechnung relevant sind.


Damit soll invoice4j langfristig nicht nur eine Bibliothek für ein einzelnes Rechnungsformat sein, sondern eine gemeinsame Java-Basis für unterschiedliche europäische E-Rechnungsstandards bilden.



Wie gut funktioniert die E-Rechnung in der Praxis?

veröffentlicht von ferd management & consulting GmbH am 04.08.2026 um 11:09

ZUGFeRD Community unterstützt bundesweite Umfrage von eurofactura

Die E-Rechnung basiert auf einem einheitlichen europäischen Rahmen: Mit der EN 16931 sind zentrale Anforderungen an strukturierte elektronische Rechnungen definiert, mit Formaten wie XRechnung und ZUGFeRD stehen entsprechende Umsetzungen zur Verfügung. Doch ein standardisierter Rechnungsrahmen beantwortet noch nicht die Frage, wie gut sich die E-Rechnung in der Vielfalt realer Geschäftsprozesse einsetzen lässt. Mit der seit 2025 geltenden Empfangspflicht und der ab 2027 schrittweise einsetzenden Versandpflicht rückt deshalb die praktische Umsetzung stärker in den Mittelpunkt: Wie gut lassen sich unterschiedliche Geschäftsvorfälle abbilden? Welche Erfahrungen machen Unternehmen und andere Organisationen mit der Verarbeitung und dem Austausch von E-Rechnungen? Und wo zeigt sich noch Anpassungsbedarf?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, führt der Verein eurofactura e.V. eine bundesweite Praxisbefragung durch. eurofactura – Verein zur Förderung der E-Rechnung in Europa e.V. wurde auf Initiative engagierter Mitglieder der ZUGFeRD Community gegründet und setzt sich als institutionelle Vertretung der Anwenderinteressen gegenüber Politik, Verwaltung und Standardisierung für eine praxistaugliche Umsetzung der E-Rechnung ein. Die ZUGFeRD Community unterstützt die Umfrage und ruft ihre Mitglieder und alle weiteren Anwender der E-Rechnung zur Teilnahme auf.

Erfahrungen aus der Praxis sichtbar machen

Die Einführung der E-Rechnung ist weit mehr als ein technisches Projekt. Sie verändert Prozesse, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten und stellt Unternehmen und andere Organisationen vor unterschiedliche organisatorische und fachliche Herausforderungen. Wie weit die Umsetzung tatsächlich vorangeschritten ist, welche Formate eingesetzt werden und welche Erfahrungen Anwender mit der E-Rechnung machen, lässt sich letztlich nur aus der Praxis heraus beurteilen.

Genau hier setzt die Umfrage von eurofactura an. Ziel ist es, die Erfahrungen der Anwender zu bündeln und ein umfassendes Bild vom aktuellen Stand der E-Rechnung in Deutschland zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur um den bisherigen Umsetzungsstand. Die Befragung nimmt auch praktische Erfahrungen und Herausforderungen sowie aktuelle und kommende Entwicklungen rund um ViDA, Digital Reporting und Peppol in den Blick.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Perspektive der Anwender gegenüber Politik, Verwaltung und Standardisierung stärker einzubringen und die Weiterentwicklung der E-Rechnung an den Anforderungen der Praxis auszurichten.

Wie ist die Umfrage aufgebaut?

Die Befragung besteht aus einem verpflichtenden Kernteil und einem freiwilligen Vertiefungsteil. Der Kernteil dauert etwa fünf bis acht Minuten und behandelt zentrale Aspekte der Einführung und Nutzung der E-Rechnung. Im Anschluss können Teilnehmende die Umfrage beenden oder freiwillig weitere vertiefende Angaben machen.

Der Zusatzteil bietet insbesondere Organisationen, die ihre Erfahrungen detaillierter schildern möchten, die Möglichkeit, weitere Angaben zu machen. Sämtliche Fragen in diesem Teil sind optional und können übersprungen werden.

Wofür werden die Ergebnisse genutzt?

Die Ergebnisse der Umfrage bilden eine wichtige fachliche Grundlage für die Arbeit von eurofactura e.V. Sie sollen unter anderem in Stellungnahmen und Gespräche mit Politik und Verwaltung sowie in die Formulierung von Anforderungen und die Weiterentwicklung von Standards einfließen.

Darüber hinaus unterstützen die Ergebnisse die Arbeit der Branchencenter von eurofactura. Dort erarbeiten Anwender, Branchenvertreter und Lösungsanbieter gemeinsam branchenspezifische Umsetzungsempfehlungen für die E-Rechnung.

Damit die Ergebnisse ein möglichst aussagekräftiges Bild der Praxis vermitteln können, ist eine breite Beteiligung entscheidend. Je mehr Unternehmen und Organisationen ihre Erfahrungen einbringen, desto besser lassen sich unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen berücksichtigen.

Umfrage läuft bis zum 30. September 2026

Die Umfrage kann noch bis zum 30. September 2026 beantwortet werden. Die Teilnahme ist anonym; die Angabe einer E-Mail-Adresse am Ende der Befragung ist freiwillig.

Die Ergebnisse werden erstmals im Rahmen der 13. ZUGFeRD Entwicklertage am 15. und 16. Oktober 2026 vorgestellt. Anschließend veröffentlicht eurofactura eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse. Wer am Ende der Umfrage eine E-Mail-Adresse angibt, erhält diese Zusammenfassung nach der Veröffentlichung ebenfalls zugeschickt.

Jetzt an der Umfrage teilnehmen

Die ZUGFeRD Community unterstützt die Umfrage von eurofactura ausdrücklich und lädt ihre Mitglieder sowie alle weiteren Unternehmen und Organisationen, die E-Rechnungen empfangen, verarbeiten oder versenden, ein, sich zu beteiligen.

Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, Erfahrungen aus der Praxis sichtbar zu machen und eine fundierte Grundlage für die weitere Entwicklung der E-Rechnung zu schaffen.

Jetzt an der Umfrage teilnehmen:
https://eurofactura.org/umfrage-erechnung-in-der-praxis/ 

Gerne können Sie den Link auch innerhalb Ihres Unternehmens oder in Ihrem beruflichen Netzwerk weitergeben. Jeder Beitrag zählt.



ZUGFeRD Community unterstützt den International Technical Workshop 2026 von FeRD-CC3 und FNFE-MPE in Berlin

veröffentlicht von ferd management & consulting GmbH am 15.06.2026 um 08:52

Am 18. und 19. Juni 2026 kommen Expertinnen und Experten aus Deutschland und Frankreich in Berlin zusammen: FeRD-CC3 und FNFE-MPE richten gemeinsam den jährlich stattfindenden Workshop aus – gastgebend ist der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) im historischen Markgrafenpalais im Herzen Berlins.

Die ZUGFeRD Community unterstützt diese deutsch-französische Zusammenarbeit wie immer aktiv durch die Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Norm und das Entsenden erfahrener Expertinnen und Experten aus der Community und freut sich auch zu der gemeinsamen Abendveranstaltung einzuladen.

Worum geht es?
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Weiterentwicklung von ZUGFeRD und Factur-X – den führenden hybriden Rechnungsformaten – zur Abbildung der aktuellen und kommenden europäischen Anforderungen an die E-Rechnung. Auf der Agenda stehen unter anderem:

Aktuelle Updates zu E-Invoicing & E-Reporting aus Deutschland und Frankreich
Neuigkeiten aus UN/CEFACT sowie CEN/TC 434 und TC 440
Die nächste Version von ZUGFeRD/Factur-X – technische und rechtliche Anforderungen, Roadmap und Release-Planung
Nächste Schritte bei Order-X / Deliver-X und weiteren Formaten (insb. EDIFACT) im Kontext der CTC-Reform

Der Workshop steht für das gelebte deutsch-französische Engagement, die europäische E-Rechnung gemeinsam und interoperabel zu gestalten – im Schulterschluss von FeRD, FNFE-MPE, VDA und der ZUGFeRD Community.

Wir freuen uns auf zwei Tage voller produktiver Diskussionen und neuer Impulse in Berlin!



ZUGFeRD 2.5 veröffentlicht

veröffentlicht von ferd management & consulting GmbH am 11.06.2026 um 13:15

Das „Forum elektronische Rechnung Deutschland" (FeRD) und das französische „Forum National de la Facture Électronique et des Marchés Publics Électroniques" (FNFE-MPE) haben gemeinsam die neue Version ZUGFeRD 2.5 bzw. Factur-X 1.09 veröffentlicht. Das Release-Package steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.

Kern des Updates ist die Aktualisierung der Validierungsartefakte und Codelisten auf den aktuellen Stand der Europäischen Kommission. Die in der EN 16931 verwendeten Codelisten werden von der Kommission halbjährlich gepflegt – FeRD hat angekündigt, ZUGFeRD künftig zeitnah zu jeder dieser Aktualisierungen in einer neuen Version nachzuziehen. Alle fünf Profile erhalten dabei eigene XSD- und Schematron-Validierungsartefakte.

Im Profil EXTENDED wurden darüber hinaus neue Datenelemente eingeführt. Schwerpunkte sind eine differenziertere Abbildung von Steuerbefreiungsgründen bei Zu- und Abschlägen, erweiterte Zahlungsinformationen inklusive BIC sowie die Möglichkeit, Zahlungen im Auftrag Dritter darzustellen. Außerdem sind negative Einzelpreise auf Positionsebene jetzt zulässig. Diese Ergänzungen wurden insbesondere mit Blick auf die Interoperabilität mit der französischen B2B-E-Rechnungspflicht vorgenommen. Die neue Version basiert auf UN/CEFACT CII D22B und ist vollständig abwärtskompatibel zu D16B.

Wer ZUGFeRD-Dokumente selbst erzeugt, sollte zudem einen bekannten Fallstrick im Blick behalten: Optionale Felder ohne Wert dürfen nicht als leere Tags ins XML geschrieben werden – sie müssen vollständig entfallen. Anderenfalls schlägt die Validierung mit der Meldung „Document MUST not contain empty elements" (CII-Regel R74) fehl. Betroffen sind etwa leere Notizen, Kontakt- oder Preisangaben.

FeRD empfiehlt, die neue Version ab dem 1. Juli 2026 zu verwenden.



EBF-Systems ZUGFeRD Prüfsoftware

veröffentlicht von EBF-Systems am 12.05.2026 um 17:12

Ihre E-Rechnung sieht korrekt aus – ist sie aber wirklich?
Viele Rechnungen wirken auf den ersten Blick fehlerfrei, enthalten jedoch im Hintergrund XML-Fehler, die später zu Ablehnungen, Buchungsproblemen oder Rückfragen führen können. Genau hier setzt unsere praxisnahe ZUGFeRD-Prüfung an.

EBF-Systems entwickelt seit über 38 Jahren Softwarelösungen für Unternehmen, Industrie und Buchhaltung. Unsere ZUGFeRD-Prüfsoftware analysiert E-Rechnungen detailliert auf Struktur-, Pflichtfeld- und Validierungsfehler nach EN16931, XRechnung und ZUGFeRD – verständlich, übersichtlich und praxisnah.

Nicht nur für Entwickler gedacht, sondern speziell für Unternehmen, Buchhaltung, Steuerberater und Praxisanwender entwickelt.

Schwerpunkte:

  • Prüfung und Analyse von ZUGFeRD-, XRechnung- und XML-Dateien
  • Erkennung typischer Validierungsfehler nach EN16931 und KoSIT
  • Verständliche Fehlerausgabe statt technischer kryptischer Meldungen
  • Unterstützung von PDF mit eingebetteter XML sowie reinen XML-Dateien
  • Praxisorientierte Oberfläche für den täglichen Einsatz
  • Stapelprüfung und strukturierte Ergebnisübersicht
  • Unterstützung für Buchhaltung, Industrie und Mittelstand

Denn oft ist nicht die sichtbare Rechnung das Problem – sondern das, was im Hintergrund im XML steht.

EBF-Systems ZUGFeRD Prüfsoftware



E-Rechnung, PDF & PDF/A ohne Drama implementieren: Wie Software-Entwickler diese Aufgaben elegant lösen - mit dem neuen PDF Xpansion SDK 18

veröffentlicht von soft Xpansion GmbH & Co. KG am 07.05.2026 um 08:15

Pragmatisch, effizient und zukunftssicher die Digitalisierung im Allgemeinen und die Umsetzung der E-Rechnungspflicht im Besonderen meistern

(Bochum, 7. Mai 2026) Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht für eingehende elektronische B2B-Rechnungen. Basis ist die EU-Norm EN 16931. Die entsprechende Pflicht für den Rechnungsausgang tritt ab 2027 bzw. 2028 in Kraft. Was für viele Unternehmen zunächst zusätzliche Komplexität, regulatorischen Druck und technische Hürden bedeutet, entpuppt sich zunehmend als Chance zur Modernisierung – vorausgesetzt, die Umsetzung erfolgt mit den passenden Werkzeugen. Im Zentrum stehen hier vor allem flexible Lösungen für Softwareentwickler. Diese Lösungen müssen die gesetzliche Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern clever in bestehende Systeme integrieren.

Vom Pflichtprogramm zur sauberen Lösung
Genau hier setzen moderne SDKs wie die neue Version 18 des PDF Xpansion SDK von soft Xpansion an. Sie ermöglichen es Entwicklern, E-Rechnungsfunktionen direkt in ihre Anwendungen zu integrieren – und so robuste Prozesse für Rechnungsausgang und -eingang zu gestalten. Die E-Rechnung-Formate XRechnung, ZUGFeRD/Factur-X und Peppol BIS Billing lassen sich damit nahtlos erzeugen, einlesen, umwandeln und validieren - ohne dass Medienbrüche drohen oder manuelle Nachbearbeitung nötig ist. Zudem vereinfacht das SDK die Implementierung der E-Rechnung-Workflows und schafft so zeitlichen Spielraum, der dann für die Entwicklung anderer Funktionen einer Software-Anwendung zur Verfügung steht.

Mehr als nur E-Rechnung: Ein ganzheitlicher Werkzeugkasten für digitale Dokumente
Über die E-Rechnung hinaus deckt das PDF Xpansion SDK 18 eine Vielzahl weiterer Funktionsbereiche ab:

  • PDF allgemein: Erstellen, Bearbeiten, Zusammenfügen und Konvertieren von PDFs - als Basis für nahezu jede dokumentenbasierte Anwendung
  • PDF/A: Revisionssichere Langzeitarchivierung unterstützen durch das Erzeugen und Validieren normkonformer PDF/A-Dokumente
  • E-Bestellung: Digitales Abbilden strukturierter Bestellprozesse, die nahtlos mit E-Rechnungs-Workflows verzahnt sind und auch hier Medienbrüche vermeiden
  • PDF-Seriendokumente: Effizientes Generieren großer Dokumentenmengen, etwa für Rechnungen, Verträge oder personalisierte Kundenkommunikation
  • PDF-Viewer: Integrieren von Anzeige- und Interaktionskomponenten, um PDF-Dokumente direkt in Software-Anwendungen darzustellen

Systemvoraussetzungen & Vertriebswege
Das SDK kann ab Windows 10 und ab Windows Server 2016 eingesetzt werden. Als Entwicklungsplattformen sind C++, .NET und die Nutzung einer COM-API möglich. soft Xpansion sowie Distributionspartner wie ComponentSource und Zoschke vertreiben das SDK über ihre Websites.

Komplexität reduzieren & Tools vereinheitlichen
„Früher waren Dokument- und Rechnungsverarbeitung oft ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Tools und manchmal auch temporären Workarounds“, so Dr. Juri Stern, Geschäftsführer von soft Xpansion. „Heute werden einheitliche, konsistente Lösungen benötigt, die Zeit und Nerven sparen. Unser Ziel ist es, solche Lösungen mit dem PDF Xpansion SDK zu ermöglichen.“

Fazit: Kein Drama, sondern Fortschritt
Die Digitalisierung im Allgemeinen und die Umsetzung der E-Rechnungspflicht im Besonderen sind anspruchsvolle Aufgaben. Mit den richtigen Werkzeugen und einem klaren technischen Ansatz lassen sie sich aber nicht nur bewältigen, sondern in echten Fortschritt umwandeln.

Links zu weiterführenden Informationen



Neue EN 16931-1:2026 veröffentlicht

veröffentlicht von ferd management & consulting GmbH am 27.04.2026 um 12:52

Die neue Version der europäischen Norm EN 16931‑1:2026 wurde veröffentlicht. Die EN 16931 definiert die inhaltlichen Mindestanforderungen an elektronische Rechnungen in Europa und bildet damit die Grundlage für Formate wie ZUGFeRD und XRechnung. Sie legt fest, welche Informationen eine E‑Rechnung enthalten muss, damit sie eindeutig, interoperabel und automatisiert verarbeitbar ist.

Mit der neuen Fassung wurde das Datenmodell erstmals seit 2017 umfassend überarbeitet. Ziel war es, die Norm an die heutigen Anforderungen der Praxis anzupassen und sie gleichzeitig auf kommende europäische Vorgaben wie ViDA vorzubereiten. Dabei wurden zahlreiche Punkte präzisiert, erweitert oder neu strukturiert.

Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der klareren und vollständigeren Abbildung typischer B2B‑Geschäftsvorfälle. Die Norm ermöglicht nun u. a. eine differenziertere Darstellung von Referenzen (z. B. mehreren Bestellungen oder Lieferungen pro Rechnung), präzisere Angaben zu Zahlungsbedingungen und mehr Flexibilität bei der Beschreibung von Rollen und Identifikatoren der beteiligten Parteien. Dadurch lassen sich reale Unternehmensprozesse besser und eindeutiger im Datenmodell abbilden.

Zudem wurden Unschärfen und Interpretationsspielräume der bisherigen Version beseitigt. Viele Business Terms wurden klarer definiert, Validierungsregeln geschärft und technische Inkonsistenzen korrigiert. Das verbessert die Interoperabilität zwischen verschiedenen Formaten und Systemen und reduziert Fehlinterpretationen bei der automatisierten Verarbeitung.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Vorbereitung auf digitale Meldepflichten im Rahmen von ViDA. Die EN 16931‑1:2026 enthält nun Datenpunkte und Strukturen, die künftig für einheitliche, transaktionsbasierte Umsatzsteuer‑Meldungen benötigt werden. Damit wird die E‑Rechnung zu einer verlässlichen Grundlage für automatisierte VAT‑Kontrollen und nahezu Echtzeit‑Reporting.

Begleitend zur Norm wurden auch die Code‑Listen, Validierungsartefakte und Syntax‑Bindings aktualisiert. Diese technischen Bausteine stellen sicher, dass die neue Version konsistent umgesetzt und in Formaten wie ZUGFeRD oder XRechnung korrekt abgebildet werden kann.

Mit der EN 16931‑1:2026 entsteht damit eine robustere, klarere und zukunftssichere Grundlage für elektronische Rechnungen in Europa – sowohl für den öffentlichen Sektor als auch für den B2B‑Bereich.



OXSEED veröffentlicht umfangreiche API-Collection zur E-Rechnungspflicht

veröffentlicht von OXSEED logistics GmbH am 05.03.2026 um 12:48

obwyse.dev kommt zusätzlich mit kostenlosem Generator für Order-X Bestellungen

Die Bielefelder OXSEED logistics GmbH, Entwicklungshaus hinter der Dokumentenverwaltungs-Plattform obwyse und dem Empfangsportal für E-Rechnungen portinvoice, erweitert ihr Lösungsportfolio im Bereich des elektronischen Rechnungsaustauschs um eine umfangreiche API-Collection. Vor dem Hintergrund der E-Rechnungspflicht und der damit verbundenen, steigenden Integrationsanforderungen stellt das Unternehmen leistungsfähige Schnittstellen für den digitalen Austausch strukturierter Rechnungs- und Bestelldaten bereit. Ergänzend bietet OXSEED auf dem neuen Entwickler-Portal obwyse.dev eine frei verfügbare Sandbox sowie einen kostenlosen Generator zur Erstellung hybrider Order-X-Bestellungen an.

Die Einführung der Empfangspflicht für elektronische Rechnungen zum 1. Januar 2025, als erster Schritt hin zur flächendeckenden E-Rechnungspflicht ab 2028, hat in vielen Unternehmen die Komplexität der Geschäftsprozesse deutlich erhöht. Über Jahre gewachsene Softwarelandschaften, die bisher analoge oder teil-digitale Abläufe abbildeten, müssen nun verbindliche elektronische Prozesse umsetzen. Besonders der strukturierte Rechnungseingang und -ausgang stellt dabei hohe technische Anforderungen. In diesem Umfeld erweist sich die Integration über leistungsfähige Schnittstellen als wirtschaftliche und praxisnahe Alternative zur aufwendigen Eigenentwicklung.

Vor diesem Hintergrund reagiert die Bielefelder OXSEED logistics GmbH mit einer umfassenden API-Collection auf den steigenden Integrationsbedarf. Die bereitgestellten Schnittstellen decken den gesamten Lebenszyklus elektronischer Rechnungen ab: vom Empfang strukturierter Formate mit Validierung, Datenextraktion und Visualisierung über die Erstellung und den Versand von E-Rechnungen bis hin zur GoBD-konformen Archivierung. Ergänzend stehen Endpunkte zur Pflege und Verwaltung von Partnerdaten zur Verfügung, um Stammdaten konsistent in digitale Geschäftsprozesse einzubinden.

Da eine durchgängige Automatisierung erst durch das Zusammenspiel von Bestellung und Rechnung entsteht, erweitert OXSEED den Fokus bewusst über den reinen Rechnungsaustausch hinaus. Zusätzliche Endpunkte ermöglichen die Erstellung elektronischer Bestellungen im hybriden Order-X-Format – analog zum etablierten E-Rechnungsformat ZUGFeRD besteht dieses aus einer strukturierten, maschinenlesbaren XML-Datei, die in ein menschenlesbares PDF-A eingebettet ist. „Order-X ist ein zentraler Baustein für durchgängige digitale Geschäftsprozesse“, erklärt Monique Ostermann, Produktmanagerin bei OXSEED. „Nur wenn Bestellung und Rechnung nahtlos zusammenarbeiten, können Unternehmen einen vollständig automatisierten, fehlerarmen und medienbruchfreien Procure-to-Pay-Prozess realisieren. Gleichzeitig erlaubt die API-Integration, Schnittstellen wiederzuverwenden, Daten konsistent zwischen Systemen fließen zu lassen und Anpassungen an neue Formate oder Anforderungen unkompliziert umzusetzen.“

Für Entwickler und Unternehmen stellt OXSEED in seinem neuen Developer Portal unter www.obwyse.dev eine frei verfügbare Sandbox bereit, in der die gesamte API-Collection unverbindlich getestet werden kann. Speziell für KMU ohne eigenes ERP-System oder für Nutzer, die sich zunächst von der Funktionsweise des hybriden Order-X-Formats überzeugen möchten, bietet das Portal unter www.orderx-tool.de zudem ein kostenloses Online-Tool zur Erstellung von Order-X-Bestellungen. Über www.orderx.dev kann zusätzlich direkt auf die Order-X-Endpunkte zugegriffen werden.

Die Endpunkte der obwyse API-Collection lassen sich nahtlos mit allen Produktlösungen von OXSEED integrieren: obwyse Intro, der E-Rechnungslösung für KMU, obwyse Enterprise, der individuell anpassbaren Lösung für größere Unternehmen, sowie portinvoice, der Empfangslösung für elektronische Rechnungen. Darüber hinaus ermöglicht OXSEED als Entwicklungshaus hinter den E-Rechnungslösungen der ZUGFeRD Community auch die API-Integration des ZF/FX Invoiceportals und des Validierungsportals ZFC Validation.

 

Weitere Informationen zu obwyse finden Sie unter www.obwyse.com.



ZUGFeRD direkt aus dem CRM: Durchgängige Prozesse ohne Medienbruch

veröffentlicht von Cloudwharf GmbH am 20.02.2026 um 10:05

Viele Unternehmen nutzen ihr CRM als zentrale Plattform für Vertrieb und Kundenbeziehungen. Dort entstehen Angebote, Produktdaten, Preise, Rabatte und Kundendaten und werden laufend gepflegt. Trotzdem läuft die Rechnungserstellung in der Praxis häufig in einem separaten System. Spätestens wenn strukturierte E-Rechnungen wie ZUGFeRD hinzukommen, wird deutlich, wie teuer diese Brüche im Prozess wirklich sind.

Das typische Setup heute: CRM --> Export --> ERP --> Rechnung

In vielen Organisationen sieht der Standardprozess ungefähr so aus: Zunächst wird ein Angebot im CRM erstellt und versendet. Danach werden die Daten manuell übertragen, im ERP oder in einem anderen Tool weiterverarbeitet und anschließend in eine Rechnung (im entsprechenden Format) überführt.

Häufiger Fallstrick: Nicht CI-konforme Dokumente

Schon bei Angeboten beginnt dabei oft ein Medienbruch. Wenn Angebote zwar im CRM entstehen, aber Dokumente in einem anderen System gestaltet oder zusammengebaut werden, steigt nicht nur die Fehleranfälligkeit, auch das Corporate Design leidet häufig. Wer Angebote und Rechnungen aus einem System (in unserem Fall: Salesforce) verschickt, reduziert solche Brüche bereits früh im Prozess.

Mehr dazu hier: Angebote direkt in Salesforce im CI-konformen Design erstellen.

Warum diese Prozesskette in der Praxis Probleme macht

Je mehr Systeme und Übergaben beteiligt sind, desto höher ist das Risiko, dass Informationen unterwegs verloren gehen, fälschlicherweise verändert werden oder doppelt gepflegt werden müssen. Typische Folgen sind:

  • Doppelte Datenhaltung: Kunden-, Produkt- und Preisdaten existieren parallel in mehreren Systemen und driften mit der Zeit auseinander.
  • Manuelle Korrekturen: Exportdateien, Copy-Paste und Nacharbeit sind nicht die Ausnahme, sondern Alltag.
  • Medienbrüche: Informationen müssen von einer Stelle zur nächsten übertragen werden, häufig ohne echte Nachvollziehbarkeit.
  • Inkonsistente Steuersätze: Steuerlogik, Steuerkennzeichen und Sonderfälle werden je nach System unterschiedlich abgebildet.

Gerade bei ZUGFeRD fällt das stärker auf, weil strukturierte Inhalte konsistent und nachvollziehbar sein müssen. Wenn die Datenbasis schon vor der Rechnung nicht sauber durchgängig ist, nützt auch das beste Format nichts.

Die Alternative: ZUGFeRD-Rechnungen direkt aus CRM-Daten

Ein naheliegender Ansatz ist, das CRM als führende Datenquelle zu nutzen und den Prozess bis zur Rechnung konsequent durchgängig zu gestalten. Wenn die zentralen Daten bereits in Salesforce vorliegen, ist es sinnvoll, dort auch die Rechnung zu erzeugen und für den E-Rechnungsprozess nutzbar zu machen.

Für Unternehmen, die Rechnungen direkt aus Salesforce erstellen wollen, gibt es entsprechende Lösungen.

Zum Beispiel: Finblick. Mit Finblick lassen sich Rechnungen direkt in Salesforce erstellen.

Wenn die Rechnungsdaten aus einer konsistenten CRM-Datenbasis stammen, wird die Erstellung von ZUGFeRD-Rechnungen vor allem zu einer Frage der sauberen Prozessgestaltung und der richtigen Automatisierung. Der entscheidende Vorteil ist, dass man nicht aus verschiedenen Quellen Daten zusammenzieht, sondern von Anfang an mit einer durchgängigen Struktur arbeitet.

Vorteile einer CRM-basierten ZUGFeRD-Erstellung

  • Single Source of Truth: Eine führende Datenquelle für Kunden, Produkte, Preise, Rabatte und steuerliche Logik reduziert Widersprüche.
  • Weniger Fehler: Weniger Schnittstellen und weniger manuelle Übertragungen bedeuten weniger Korrekturschleifen.
  • Bessere Nachvollziehbarkeit: Vom Angebot bis zur Rechnung bleibt transparent, welche Datenbasis genutzt wurde und warum.
  • Automatisierung: Regeln für Preise, Rabatte, Steuern oder kundenspezifische Konditionen lassen sich systematisch anwenden.

Wer näher damit auseinandersetzen möchte, wie sich E-Rechnungen direkt aus Salesforce abbilden lassen, dem empfehlen wir unseren Blogbeitrag: Blogeintrag: E-Rechnungen direkt aus Salesforce erstellen.

Fazit

Wer CRM-Daten ohnehin als Grundlage für Angebote, Produkte, Preise und Kundenkommunikation nutzt, kann Komplexität und Fehler vermeiden, indem die Rechnungserstellung ebenfalls dort stattfindet. Das reduziert Medienbrüche, senkt den manuellen Aufwand und verbessert die Nachvollziehbarkeit.

Weitere Informationen zu Buchaltung in Salesforce finden sich auf unserer Webseite: Finblick | Buchhaltungssoftware in Salesforce.



obwyse integriert Agenda Connect / Neue Schnittstelle vereinfacht digitalen Datenaustausch mit Agenda-Finanzbuchführung

veröffentlicht von OXSEED logistics GmbH am 12.12.2025 um 12:22

Mit Agenda Connect erweitert die Bielefelder OXSEED logistics GmbH ihre E-Rechnungsplattform obwyse um eine neue Schnittstelle, die den sicheren und direkten Datenaustausch zwischen Unternehmen und der Agenda-Finanzbuchführung ermöglicht. Die Anbindung richtet sich an Organisationen, die ihre Buchhaltung über eine Steuerkanzlei abwickeln, und steht ab sofort für alle obwyse Editionen mit Kontierungsfunktion zur Verfügung.

Mit der Integration von Agenda Connect erweitert OXSEED seine bewährte Plattformlösung obwyse um eine weitere, geprüfte Buchhaltungsschnittstelle. Zusätzlich zur bereits bestehenden Anbindung von DATEV, SAP und Diamant können Buchungsdaten, Stammdaten und zugehörige Belegbilder jetzt auch ohne manuelle Exporte von obwyse direkt in die Agenda-Software übertragen werden. Die Lösung verzichtet auf umständliche Zwischenformate und Medienbrüche, sodass die Daten vollständig digital und strukturiert ankommen. Dies schafft eine verlässliche Datenbasis für die steuerliche Bearbeitung, reduziert Aufwand und Fehlerquellen und unterstützt Unternehmen darin, ihre Prozesse effizienter zu gestalten.

Gerade im Arbeitsalltag von Steuerkanzleien, der zunehmend von digitalen Prozessen, steigenden Dokumentenmengen und hohen Qualitätsanforderungen geprägt ist, schafft die direkte System-zu-System-Übertragung spürbare Entlastung. Belege müssen nicht mehr separat angefordert, manuell nacherfasst oder unterschiedlichen Datenquellen zugeordnet werden. Stattdessen liegen Buchungssätze und zugehörige Belegbilder vollständig verknüpft im Finanzbuchhaltungs-System vor. Das erleichtert die Prüfung, beschleunigt die Verarbeitung und reduziert Rückfragen zwischen Kanzlei und Mandant deutlich.

„Mit Agenda Connect schaffen wir eine nahtlose digitale Verbindung zwischen den operativen Prozessen unserer Nutzer und den Buchhaltungsabläufen der Kanzlei“, so Monique Ostermann, Produktmanagerin bei obwyse. „Der Wegfall manueller Zwischenschritte macht die Zusammenarbeit spürbar effizienter und entlastet unsere Anwender im Tagesgeschäft.“

Agenda Connect wird in allen obwyse Lösungen angeboten, die eine Kontierungsfunktion enthalten: in obwyse Intro, der Geschäftslösung für kleine und mittlere Unternehmen, den Enterprise-Modulen obwyse Invoices und obwyse Billing sowie obwyse Associations, der Plattform für Vereine und Verbände mit integriertem Mitgliedermanagement.

Weitere Informationen zu obwyse finden Sie unter www.obwyse.com



FeRD veröffentlicht ZUGFeRD 2.4 / Factur-X 1.08

veröffentlicht von ferd management & consulting GmbH am 05.12.2025 um 09:45

Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) hat am 4. Dezember 2025 die neue Version des hybriden E-Rechnungsformats ZUGFeRD 2.4 (technisch identisch mit Factur-X 1.08) veröffentlicht. Das aktualisierte Infopaket steht ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung und bringt mehrere wichtige Erweiterungen und Anpassungen mit sich.

Wesentliche Neuerungen in ZUGFeRD 2.4

Unterpositionen im Profil EXTENDED umsatzsteuerkonform nutzbar
In der neuen Version können Unterpositionen im Profil EXTENDED nun umsatzsteuerkonform eingesetzt werden. Rechnungspositionen und deren Unterpositionen verfügen über eine eindeutige Kennzeichnung hinsichtlich ihrer Relevanz für die Umsatzsteuer.

Anpassungen an Spezifikation und steuerliche Vorgaben
Die Spezifikation wurde sowohl inhaltlich als auch steuerlich überarbeitet. Dabei wurden unter anderem Aspekte berücksichtigt, die das Bundesministerium der Finanzen im BMF-Schreiben vom 15. Oktober 2025 adressiert hat.

Kompatibilität und technische Grundlage
ZUGFeRD 2.4 basiert auf UN/CEFACT CII D22B und bleibt vollständig abwärtskompatibel zu D16B.
Alle fünf Profile verfügen über eigene XSD- und Schematron-Validierungsartefakte, die im Einklang mit EN 16931 aktualisiert wurden.

Die neue Version tritt am 15. Januar 2026 in Kraft.

Aktualisierte Validierungsregeln
Im Zuge der neuen Version wurden auch die bestehenden Validierungsregeln überarbeitet.

Hybrides Rechnungsformat weiterhin zentraler Bestandteil

ZUGFeRD bleibt ein hybrides Rechnungsformat:
Die strukturierten XML-Rechnungsdaten werden in eine PDF/A-3-Datei eingebettet und können vom Empfänger maschinell ausgelesen werden. Das PDF stellt zugleich die menschenlesbare Sichtkomponente der Rechnung dar.

ZUGFeRD und Factur-X: Einheitliche Weiterentwicklung

ZUGFeRD 2.4 und Factur-X 1.08 sind vollständig kompatibel und technisch identisch. Beide Formate werden gemeinsam von FeRD und der französischen Organisation FNFE-MPE weiterentwickelt.
Bereits seit 2020 wird im Kontext des Infopakets die einheitliche Bezeichnung „Factur-X“ verwendet.

Für das Profil EXTENDED wurden zusätzliche Elemente ergänzt, um die Interoperabilität mit der französischen B2B-E-Rechnungsverpflichtung sicherzustellen.

Inhalte des Release-Packages

Das ZUGFeRD-Release-Package 2.4 umfasst:

  • Vereinheitlichte Spezifikation als PDF (ZUGFeRD 2.4 / Factur-X 1.08)

  • Technische Anhänge in deutscher Sprache (je Profil)

  • Excel-Sheet mit allen in der EN 16931 verwendeten Codelisten und Codes

  • Schema- und XSLT-Dateien (je Profil)

  • Musterrechnungen (je Profil)

  • Factur-X- und ZUGFeRD-Logos

Download

Das vollständige ZUGFeRD-/Factur-X-Release-Package 2.4 steht ab sofort auf der Seite des FeRD kostenlos zum Download zur Verfügung: https://www.ferd-net.de/download-zugferd 



Was ist das Wachstumschancengesetz?

veröffentlicht von Symtrax S.A. am 06.11.2025 um 15:24

Das Wachstumschancengesetz (BGBl. 2024 I Nr. 108) ist das Ergebnis einer umfassenden Überarbeitung der Steuergesetzgebung, in der es vor allem um Änderungen des Umsatzsteuergesetzes geht.  Es wurde im März 2024 vom Bundestag beschlossen und zielt darauf ab, das wirtschaftliche Wachstum zu fördern, Steuervereinfachungen herbeizuführen und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Das Gesetz enthält eine Vielzahl von Änderungen in Bezug auf verschiedenste Steuern, Abgabeordnungen und Zulagen. Ein zentraler Baustein dabei ist die verbindliche Einführung der E-Rechnung, die Unternehmen EU-rechtlichen Vorgaben entsprechend helfen soll, ihre Prozesse effizienter und moderner zu gestalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Neben vielen kleinteiligen Anpassungen und Änderungen verschiedener Steuergesetze enthält das Wachstumschancengesetz vor allem eine radikale Neubewertung des §14 Umsatzsteuergesetz (UstG), die die obligatorische Verwendung einer E-Rechnung im inländischen B2B-Geschäftsverkehr zum Ziel hat. Diese wird in der Ausführungsverordnung vom Oktober 2024 konkretisiert. Die Neureglung gilt seit Januar 2025 und „bildet einen wesentlichen Baustein zur Digitalisierung des Geschäftsverkehrs dar“. 

Genau hier bietet sich die Chance für Unternehmen, ihre über Jahre gewachsenen Rechnungsprozesse zu modernisieren und alte Zöpfe abzuschneiden. Die so erzielte Effizienzsteigerung stärkt die Wettbewerbsposition Ihres Unternehmens. Mit der richtigen Strategie implementieren Sie auf diese Weise nicht nur schlankere Prozesse, sondern sind auch rechtzeitig gerüstet für den nächsten Schritt: die Einführung eines verpflichtenden Meldesystems, dies bis zum Ende des Jahrzehnts umgesetzt sein dürfte.

Sie suchen Rat zu diesem Thema? Dann kontaktieren Sie uns gern. 



ZUGFeRD Community überreicht 2.000-Euro-Spende an das Kulturzentrum Neue Schmiede in Bethel

veröffentlicht von ferd management & consulting GmbH am 31.10.2025 um 15:19

Im Rahmen der 12. ZUGFeRD Entwicklertage, die am 25. und 26. September 2025 erneut im Kulturzentrum Neue Schmiede in Bielefeld stattfanden, überreichte die ZUGFeRD Community eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die Spende soll der Neuen Schmiede direkt zugutekommen, die seit vielen Jahren Austragungsort der Entwicklertage ist und als Ort der Inklusion Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen zusammenbringt.

Marcus Hartmann, Gründer, und Stephan Engel-Flechsig, Leiter der ZUGFeRD Community, übergaben den symbolischen Scheck an Christian Schütte, Leiter der Neuen Schmiede, und Miriam Höllings von der Spendenabteilung der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Mit der Spende würdigt die ZUGFeRD Community die langjährige, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum, das seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2015 die Heimat der ZUGFeRD Entwicklertage ist.

„Die Neue Schmiede ist für uns weit mehr als nur ein Veranstaltungsort – sie ist ein besonderer Ort der Begegnung, an dem Gemeinschaft, Teilhabe und Inklusion gelebt werden“, betont Marcus Hartmann, Gründer der ZUGFeRD Community. „Dass wir seit über zehn Jahren hier zu Gast sein dürfen, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Mit unserer Spende möchten wir etwas zurückgeben und die wichtige Arbeit unterstützen, die hier jeden Tag geleistet wird.“

Die Neue Schmiede ist ein Angebot der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und steht für gelebte Inklusion. Ihr Ziel ist es, Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Grundlage der Arbeit ist die Vision „Gemeinschaft verwirklichen“ der Stiftungen Bethel sowie die Werte der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die Neue Schmiede versteht sich als Ort, an dem Vielfalt selbstverständlich ist und jeder Mensch Wertschätzung, Selbstbestimmung und Unterstützung erfährt – unabhängig von seinem individuellen Unterstützungsbedarf.

Die ZUGFeRD Entwicklertage haben sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Expertentreffen für elektronische Rechnungsprozesse mit ZUGFeRD und XRechnung entwickelt. Entwicklerinnen und Entwickler, Fachanwender und Vertreter öffentlicher Einrichtungen tauschen sich hier über aktuelle Standards, Praxisfragen und Zukunftsthemen der elektronischen Rechnungsstellung aus. Damit tragen die Entwicklertage entscheidend dazu bei, dass Bielefeld heute als eines der zentralen Zentren der E-Rechnung in Deutschland gilt.



[Foto: ferdmc]



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